Logo1

© ostbayernbahn.de

Donau-Wald-Fahrzeuge9

 In die Sommerfrische mit der Bahn.  

  Schon früher kamen Gäste mit Sonderzügen in den Bayerischen Wald.

© ostbayernbahn.de (Foto H.J. Hackl)

Die ersten Erholung Suchenden stammten in den 1930er Jahren aus Sachsen. Nach 1945 liebten die Berliner die Region. Lange Sonderzüge der Reiseveranstalter Touropa und Scharnow brachten Urlauber auch aus ganz West- deutschland in den Bayerischen Wald. Viele Jahrzehnte der Treue von Feriengästen sind so entstanden.     

Jede Woche war ein Touristikzug mit 1000 Urlaubsgästen von Berlin nach Bayerisch Eisenstein unterwegs. Für die Reisenden ein besonderes Spektakel war die Dampflok, die von Plattling aus akustisch eindrucksvoll die Höhenzüge des Mittelgebirges bewältigten. Ein echte Attraktion auf dem Weg zum Ziel.

© ostbayernbahn.de

In den 1980er Jahren folgte der “Alpen-See-Express”. Die früher als Trans-Europ-Express eingesetzten  Dieselzüge der Baureihe 601 mit hohem Komfort verkehrten ebenfalls wöchentlich von Hamburg und Dortmund aus direkt nach Bodenmais und Grafenau. Das hohe Aufkommen erlaubte es, die beiden je 7- bis 10-teiligen Zügen in Zwiesel  zu entkuppeln und getrennt zu den Urlaubszielen zu fahren.

Von 1987 bis 2000 brachte eine Diesellok Kurswagen als Intercity täglich nach Zwiesel (bzw. ins Rottal). Anfangs noch mit fünf und mehr Wagen. Infolge Rationalisierung und der Schließung von Bahnschaltern verlagerte sich der Urlaubsverkehr zunehmend auf die Straße. Mit dem Zug anzureisen bedeutet heute mehrfaches Umsteigen. Nur auf dem Weg ins Bäderdreieck besteht ein Kurzzug - noch!