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Donau-Wald-Fahrzeuge9

 Haltestellen mit erweitertem Service.  

   Konzepte zur sinnvollen Reaktivierung bestehender Bahnhofsgebäude.

Das Problem.
Kompetentes Personal und Berater für Reise und Fahrscheinkauf gibt’s nicht mehr. Auf Wunsch der Politik spart die Deutsche Bahn. Vor allem am Kunden. Dafür stehen hier nun im Freien Automaten. Bei Wind und Kälte. Viele, besonders Ältere, haben damit ihre Schwierigkeiten. Und für eine Auskunft muss man telefonieren. Da ist dann eine Dame in Saarbrücken dran und fragt, wo der eigene Ort eigentlich liegt? Wer fährt da nicht lieber weniger umständlich mit dem Auto? 

Die Lösung.
Umbau des Bahnhofs zu einem Zentrum für mehrere Dienstleistungen: Fremdenverkehrsbüro, mit Zimmervermittlung, Verkauf von Produkten der DB, der Post, der Telekom, der Gemeinde, ferner ein Reisebüro und ein kleiner Tante-Emma Laden. Alles in einem! Daneben eine originell gestaltete Kneipe, in der die Gäste spätabends feiern können, ohne die Umgebung zu stören. Und auf kurzem Weg mit der Bahn nach Hause fahren. Ein  gemütlicher Warteraum für Reisende in schönem Ambiente, im Winter beheizt, gehört natürlich auch dazu. Ohne die allgegenwärtige Gefahr des Vandalismus in den Räumen.

Das Beispiel.
Umgesetzt an einem realen Grundriss des oben gezeigten Bahnhofs sieht man die mögliche Aufteilung für Souvenirs, Snacks, Getränke, Zeitschriften oder auch die Lotto- und Toto- Annahmestelle. Links im ehemaligen Stellwerk ist ein gemütliches Pils-Pub. Selbst Toiletten gibt es wieder bei dem Warten auf den Zug. Warum sollte dies zum Vorteil aller Beteiligten nicht wirtschaftlich möglich sein? Es braucht nur die entsprechenden Initiativen für alte Bahnhöfe.

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Ein ausgedienter Bahnhof.
Von 1877 bis 2003 in Betrieb und danach an Privat verkauft. Früher hier Beschäftigte sind längst im Ruhestand. Genauso ging es mit dem Kundendienst bergab. Dabei finden solche Bauten, die von der Deutschen Bahn vielfach verkauft werden, keine bessere Nutzung als mit dem Konzept einer multifunktionalen Gestaltung. Es gibt dafür bereits einige realisierte Beispiele ehemaliger Bahnhöfe wie z.B. Landsberg (Lech). Beispielhaft ist da die Schweiz, die Interesse daran hat, dass der kleine Bahnhof das kulturelle Ortszentrum bleibt.